Born Againvon the Notorious B.I.G. ![]() EUR 12,98 Hersteller: Atlantic (Warner) Label: Atlantic (Warner) Publisher: Atlantic (Warner) Studio: Atlantic (Warner) Format: Audio CD Verpackungsgrösse: Height 54 (hundredths-inches) Length 555 (hundredths-inches) Weight 18 (hundredths-pounds) Width 497 (hundredths-inches) Release: 14.10.2005 TracksMedium 11 Born Again 2 Notorious B.I.G. 3 Dead Wrong 4 Hope You Niggas Sleep 5 Dangerous MC'S 6 Biggie 7 Niggas 8 Big Booty Hoes 9 Would You Die For Me 10 Come On 11 Rap Phenomenon 12 Let Me Get Down 13 Tonight 14 If I Should Die Before I Wake 15 Who Shot Ya 16 Can I Get Witcha 17 I Really Want To Show You 18 Ms. Wallace ProduktbeschreibungenAus der Amazon.de-Redaktion Wenn es darum geht, in den Charts erfolgreich zu sein, sollte ein so unwesentliches Detail wie die Tatsache, dass man tot ist, ohne Belang sein. Das ist zumindest, womit Sean "Dr. Frankenstein" Combs mit dem Album Born Again rechnet. Wie der Titel andeutet, ist das Gefühl, das Combs (der auch Biggies Mutter wie auch dessen Ex-Frau produziert) hervorzurufen hofft, eins von Verjüngung und Wiedergeburt. Leider gelingt das dieser CD nicht. Nicht, weil Biggie kein besonders begabter Künstler von besonders angenehmer Erscheinung gewesen wäre. Er war es, und das Werk, das er hinterließ (zwei Multiplatin-Alben plus einen Berg von Mix-Tapes) ist ein Zeugnis dafür. Aber der opportunistische Puff Daddy konnte das Andenken an Biggie und seine Musik einfach nicht in Frieden ruhen lassen. Stattdessen nahmen er und seine Bande von Produzenten unverwendetes Material, B-Seiten, Demos und einige andere Mitschnitte und bearbeiteten sie entweder neu oder bauten einfach neue Tracks um Biggies Verse herum. Für den Fall, dass das nicht aufdringlich genug sein sollte, gibt es auch noch eine Fülle von "Gast"-Musikern, von denen einige -- Cash Money Clique, Eminem -- mit Smalls, als der noch lebte, überhaupt nichts zu tun hatten. Und was diejenigen Special-Guests betrifft, die eine greifbare Verbindung zum "Stolz von Bed-Stuy" hatten (Junior M.A.F.I.A., Redman, Busta Rhymes), schaffen es ihre stimmlichen Beiträge nicht, sich stimmig mit Biggies zu vereinen, so dass Smalls oft selbst zu einem Gastmusiker auf seiner eigenen CD reduziert wird. Im Gegensatz zu den posthumen Alben von Tupac, die alle vor seinem Tod fertiggestellt wurden, wurden die Tracks auf Born Again völlig ohne Einflussnahme des Künstlers konstruiert, dessen Name (und dessen Tod) das Album nun verkaufen soll. Das heisst also, egal wie akzeptabel einige dieser Titel auch sein mögen, der üble Geruch von Ausschlachtung hängt schwer über diesem Tribut-Album. Biggie Smalls' Kunst hat uns Einiges hinterlassen. Diese Sammlung fügt dem ohnehin schon strahlenden Vermächtnis kaum etwas Neues hinzu. --Amy Linden |