Impressum · Disclaimer · AGB

Drukqs


von Aphex Twin
Drukqs
EUR 17,99

Hersteller: Warp (rough trade)
Label: Warp (rough trade)
Publisher: Warp (rough trade)
Studio: Warp (rough trade)
Format: Audio CD
Verpackungsgrösse:
Height 47 (hundredths-inches)
Length 571 (hundredths-inches)
Weight 22 (hundredths-pounds)
Width 504 (hundredths-inches)

Veröffentlichung:
Release: 22.10.2001

Tracks

Medium 1
1 Jynweythek
2 Vord hosbn
3 Klatfvgbung Micshk
4 Omgyjya-Switch
5 Strotha Tynhe
6 Gwety Mernans
7 Bbydhyonchord
8 Cack / Ver 10
9 Avril 14th
10 Mt Saint Michel + Saint Michaels Mount
11 Gwarek 2
12 Orban C4 Trx 4
13 Aussois
14 Hy A Soullyas Lyf Adhagrow
15 Kesson Da Lef
16 54 Cymrv Beats
Medium 2
1 Btoum - Roumada
2 Lornaderek
3 2 Kthr
4 Mettphace 6
5 Bit 4
6 Prep G Warlek 36
7 hit 4
8 Father
9 Taking Control
10 Petiatil Cx Htdui
11 Ruglen Holon
12 Afx 237 v. 7
13 Ziggomatic 17
14 bekshu3epnm

Produktbeschreibungen

Product Description DRUKQS

Aus der Amazon.de-Redaktion Längst für ein Leben als Mythos schien sich der Aphex Twin entschieden zu haben, nachdem sein letztes Album, I Care Because You Do, sehr streng genommen von 1992 stammt und die Singles Come To Daddy und Windowlicker vor allem durch Chris Cunninghams bahnbrechende Videos in Erinnerung blieben. Und nun, plötzlich und einigermaßen unerwartet, ist er wieder da, der Hippie aus der Maschine, das kränkelnde Genie aus Cornwall, der Mann der vielen Alter Egos und ist ganz und gar er selbst. Dass er stehen geblieben ist, kann man ebenso gut sagen, wenn man damit meint, dass diese seine sehr eigene Musik heute nicht mehr innovativ ist.

Abwinken kann man jedoch nicht, denn einzig bleibt er doch. Drum'n'Bass, Zeitgenössische Komposition, späte klassische Musik (Mahler, Bartok, Satie), Elektronik, außerordentliche melodische Schönheit, rhythmische Forschung, Ambienzen zwischen dem Blade Runner-Soundtrack, Brian Eno und früh Selbstausgebrütetem, das zeitweise Ausserkraftsetzen der Zeit im Versuch des sich-selbst-Überholens: im wörtlichen Sinne "grenzenlos" sind seine Stücke und beseelt von dieser speziellen inspirativen Besessenheit.

Als wäre Richard in die Molekularstruktur jedes einzelnen Soundschnipsels und Beatbytes vorgedrungen um genau nachzufeilen, klingt es wie ein eitler Architekt, der am Ende nochmal selbst Hand an alles legen muss. Und nochmal und nochmal und nochmal. Dabei erreicht er nicht nur in den vielen kurzen Klavier-Intermezzi, Stimmsamples -- und wenn's mal menschelt wie beim "Happy birthday, dear Richard!" des Chors vom Anrufbeantworter -- phasenweise einen Wärmegrad, der es praktisch unvorstellbar macht, dass diese Musik am Rechner entstanden ist und grösstenteils von ihm (ab-) gespielt wird. Ein Prozess, bei dem Zeit verging. Gut angelegte Zeit, weil auch das tatsächliche Erfassen dieses zwei CDs umfassenden Werkes einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Gute Zeit. --Rolf Jäger