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The Nest


von Ketil Björnstad, Ketil Bjornstad, Nora Taksdal
The Nest
EUR 6,97

Hersteller: Emarcy Records (Universal)
Label: Emarcy Records (Universal)
Publisher: Emarcy Records (Universal)
Studio: Emarcy Records (Universal)
Format: Audio CD
Verpackungsgrösse:
Height 54 (hundredths-inches)
Length 555 (hundredths-inches)
Weight 18 (hundredths-pounds)
Width 497 (hundredths-inches)

Release: 12.5.2003

Tracks

Medium 1
1 The Nest (Preludium)
2 In Shadow
3 The Window
4 The Bridge (1)
5 The Bathers
6 The Hope (1)
7 Exile
8 The Circle
9 Darkland
10 Forgetfulness
11 The Joy
12 The Bridge (2)
13 Old Song
14 The Hope (2)
15 The Memory
16 Fear
17 The Nest (Postludium)

Produktbeschreibungen

Product Description THE NEST

Aus der Amazon.de-Redaktion Nicht eben ein erstklassiger Flügel, und auch Ketil Bjornstads ungehobelte Anschlagtechnik wirft Fragen auf, aber vielleicht ist gerade das der Charme, vielleicht bringt das umso mehr seine Seele in den Mittelpunkt. Bedrückt scheint er zu sein, eine gewisse Ausweglosigkeit schwingt in den Elegien des Norwegers, der sich einem zurückhaltenden, sparsamen Stil verschrieben hat. Wunderschöne, romantische Melodien, Klavier mal mit, mal ohne Gesang (Anneli Drecker), eine Geige dazu, E-Gitarre (Eivind Aarset) und Synthesizer manchmal auch und sehr im Hintergrund. Klassische Romantik ist überhaupt das Schlagwort; dazu kommen ein bisschen Pop und Folklore.

Als Filmmusik würde The Nest schlagartig und erfolgreich durchgehen. Für sich allein genommen sind die Miniaturstückchen ein wenig dünn -- irgendetwas fehlt. Mehr Arrangement hätte möglicherweise gut getan, aber das wäre nicht in Bjornstads Sinn gewesen -- er mag es reduziert und simpel. Vielleicht liegt es auch an der Stimmung: einsilbig, irgendwie mut- und kraftlos. Ketil Bjornstad mag ein trauriger Mensch sein, in diesem Sinne ist die Aufnahme allerdings authentisch und überzeugend.

Ketil Bjornstad ist Komponist, Pianist und Buchautor. Mit 16 begann seine Karriere als Solist des Philharmonischen Orchesters von Oslo. Zur selben Zeit wandte er sich dem Jazz zu, hatte 1973 seine erste Plattenproduktion mit Jon Eberson, Arild Anderson und Jon Christensen für ECM. Seitdem hat es unter Bjornstads Namen etliche Aufnahmen für das renommierte Label gegeben. Neben den eigenen Projekten schrieb Bjornstad ein Oratorium im Auftrag des norwegischen Königshauses und übrigens auch Filmmusik, für den französischen Regisseur Jean-Luc Godard. --Katharina Lohmann