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Violinkonzerte


von Anne-Sophie Mutter
Violinkonzerte
EUR 17,99

Hersteller: Deutsche Grammophon (Universal)
Label: Deutsche Grammophon (Universal)
Publisher: Deutsche Grammophon (Universal)
Studio: Deutsche Grammophon (Universal)
Format: Audio CD
Verpackungsgrösse:
Height 39 (hundredths-inches)
Length 551 (hundredths-inches)
Weight 26 (hundredths-pounds)
Width 488 (hundredths-inches)

Beteiligte: Korngold (Komponist)Peter I. Tschaikowsky (Komponist)Andre Previn (Dirigent)Wiener Philharmoniker (Orchester)London Symphony Orchestra (Orchester)
Release: 4.10.2004

Tracks

Medium 1
1 1. Allegro moderato
2 2. Canzonetta: Andante
3 3. Finale: Allegro vivacissimo
4 1. Moderato nobile
5 2. Romance: Andante
6 3. Finale: Allegro assai vivace

Produktbeschreibungen

Product Description VIOLINKONZERT D-DUR OP.35

Aus der Amazon.de-Redaktion Wenn Tchaikovsky (1840-1893) 50 Jahre später gelebt hätte, hätte er wohl auch Filmmusik geschrieben wie Erich Wolfgang Korngold? Die Violinkonzerte der beiden Komponisten passen auf alle Fälle sehr gut zusammen. Beide identisch bezeichnet (Konzert für Violine und Orchester in D-Dur, op. 35), Korngolds Komposition noch etwas virtuoser, noch etwas plakativer, gar nicht im negativen Sinne.

Tchaikovskys Komposition beginnt mit dem berühmten "Allegro moderato". Schön gespielt, nicht kitschig. Anne-Sophie Mutter (nicht nur hier!) mit warmem Klang und perfekter Intonation. Die Spontaneität wird von ihrer Perfektion etwas verdrängt. Auch die melancholische "Canzonetta" und das bis ins Kirmeshafte sich steigernde "Finale" bestechen eher durch Intellekt als durch Hingabe. André Previn hält die Zügel eher straff, er bevorzugt bei dieser Live-Aufnahme mit den Wiener Philharmonikern vorzugsweise die schlanken Töne. Korngold übernahm in seinem Violinkonzert (uraufgeführt 1947) viele eigene Filmmusiken, die er in Hollywood kreirete. Trotzdem klingt das Werk nicht typisch amerikanisch, die österreichische Heimat schimmert ebenso durch. Eine interessante Mischung. Eher ernst, Witz nur punktuell, tonal mit seltenen Schräglagen, der Solistin alles abverlangend. Mutter meistert es mit Bravour. Die Geige mal fast mit Cello-Klang, dann vogelzwitschernd. Mal elegisch, mal verrückt schnell. Mal völlig im Bläserklang verschwindend, mal frech und knackig. Anne-Sophie Mutter in ihrem Element. Hier ist es das London Symphony Orchestra, dem Previn seinen Stempel aufdrückt. Durch seine feine Nuancierung und seine künstlerische Zurückhaltung ebnet er Anne-Sophie Mutter den Weg zu einem großen Auftritt.

Rudolf Kamm