Songs from the Labyrinthvon Sting & Edin Karamazov, John Dowland ![]() EUR 16,99 Hersteller: Deutsche Grammophon (Universal) Label: Deutsche Grammophon (Universal) Publisher: Deutsche Grammophon (Universal) Studio: Deutsche Grammophon (Universal) Format: Audio CD Verpackungsgrösse: Height 54 (hundredths-inches) Length 555 (hundredths-inches) Weight 18 (hundredths-pounds) Width 497 (hundredths-inches) Release: 6.10.2006 TracksMedium 11 Walsingham 2 Can She Excuse My Wrongs? 3 "Ryght honorable: as I have bin most bounde unto your honor..." 4 Flow My Tears 5 Have You Seen The Bright Lily Grow 6 "...then in time passing on Mr. Johnson died..." 7 The Most High and Mighty Christianus The Fourth, King of Denmark, His Galliard 8 The Lowest Trees Have Tops 9 "...and accordinge as I desired ther cam a letter..." 10 Fine Knacks For Ladies 11 "...from thence I went to the Landgrave of Hessen..." 12 Fantasy 13 Come, Heavy Sleep 14 Forlorn Hope Fancy 15 "...and from thence I had great desire to see Italy..." 16 Come Again 17 Wilt Tou Unkind Thus Reave Me 18 "...after my departure I caled to mynde our conference..." 19 Weep You No More, Sad Fountains 20 My Lord Willoughby's Welcome Home 21 Clear Or Cloudy 22 "...men say that the Kinge of Spain is making gret preparation..." 23 In Darkness Let Me Dwell ProduktbeschreibungenProduct Description STING Songs From The Labyrinth (2006 Taiwanese issue CD album in which Sting ventures into new musical territory with an album featuring the music of acclaimed Elizabethan songwriter John Dowland [1563-1626] and sees him joined by much-admiredlutenist Edin Karamazov in what he describes as a soundtrack to Dowlands life in words and musicas he incorporates extracts from an extraordinary letter into this album as short recitations re-creating a flavour of Dowlands life andAus der Amazon.de-Redaktion Sting war schon immer ein kluger Kopf und so wundert es nicht, wenn er über seine neue CD sagt: ?Bei Dowland und überhaupt in der Alten Musik habe ich die musikalische Ökonomie kennengelernt. Es gibt keine Note zu viel, keinen Effekt ohne Anlass. Das beeindruckt mich.? Und: ?Bei Komponisten wie Dowland können wir viel über die Form der Musik lernen. Wir lernen, dass Emotionen nur Sinn haben, wenn Formen existieren, die gebrochen werden können.? Wie wahr. Doch kluge Worte machen leider noch lange keine gute Musik. Mit rauchiger ?normaler? Stimme sucht Sting die melancholische Noblesse, die diesen Liedern Dowlands innewohnt wiederzugeben. Sting dazu: ?Ich glaube, dass ich mich mit meiner Interpretation viel näher an der Zeit Shakespeares bewege - ich kann ihn mit ganz normaler Stimme singen.? Genau darin aber liegt das Problem. Es ist wie bei der Musik von Händel. Nur bei lupenreiner Intonation und absoluter technischer und rhythmischer Präzision, die man von einem Rockmusiker gewiss nicht erwarten kann oder soll, kann die Schönheit der Dowlandschen Melodien jenen Abstraktionsgrad erreichen, der alles Konkrete wesenslos macht. Dies wäre der Augenblick, indem alles versinkt und der einzelne Hörer glaubt, in eine andere Welt versetzt zu werden. Doch Sting bleibt einfach nur der Rocksänger Sting, der er immer schon war. Nur der Kopfmensch Sting hat es bereits erkannt: ?Ich glaube, dass es einen Teil des Gehirns gibt, der tatsächlich auf leichte Akkorde abfährt. Aber es gibt auch einen Teil, der sich nach komplexeren Strukturen sehnt. Das eine ist naturgegeben, das andere ein Lernprozess.? Das wirklich Gute an Stings Engagement: Der Name John Dowland kommt (wieder) ins Bewusstsein vieler Menschen und vielleicht gibt es den einen oder anderen, der jetzt wirklich mehr erfahren möchte über diesen großen Komponisten, der einst über sich sagte: ?aut furit, aut lacrimat, quem non fortuna beavit?(Wen das Schicksal nicht begünstigt, der tobt oder weint). Teresa Pieschacón Raphael |